Magnetic Island
Hat diesen Namen tatsächlich verdient. Sie soll ihn zwar wegen ihrer magnetischen Wirkung auf Captain Cooks Kompass haben, hätte ihn aber auch wegen ihrer Schönheit verdient. Die Insel besitzt einige nette Buchten zum Baden und Schnorcheln, wobei Florence Bay wohl die Beste zum Schnorcheln ist. Da die Visibility auf der Insel leider nicht herausragend ist, können nur unerschrockene Tauchschüler wie Maren dort ihren Open Water Schein machen. Allerdings ist er dafür der Günstigste in Australien und die nette Tauchschule Pleasure Divers ist auch ohne weiteres zu empfehlen. Außerdem bietet Magnetic Island viele schöne Wanderwege auf denen man in der prallen Sonne die atemberaubende Tierwelt und Landschaft genießen kann. Wir wohnen auf dem Bungalow Bay Camping Ground und haben auch ohne die dort angebotene viel zu überteuerte Wild Life Tour reichlich wilde Tiere gesehen. Allein auf dem Campingplatz tummeln sich tausend Vögel (Regenbogen-Loris, Kakadus, Kookaburras) und Opossums. An der Geoffrey Bay klettern die Felskängurus herum und auf dem Forts Walk sitzen die Koalas in den Bäumen und schlafen ihren Eukalyptusrausch aus. Aber auch die Kleintierwelt ist zahlreich vertreten. Von Gottesanbeterinnen, Stabheuschrecken und der haarigen Raupen (hairy caterpillar), die zermatscht auf menschlicher Haut zu einem großen juckenden Hautausschlag führen (Aua!), ist alles am Start.
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Kaum sind wir drei alle zertifizierte Taucher geht es auf einen Trip raus zum Outer Great Barrier Reef (Kelso Reef). Es ist schon seltsam einfach raus aufs offene Meer zu fahren bis man nichts außer blau um sich sieht, aber dann unterwasser in allen Farben schimmernde Landschaften und Lebewesen zu sehen bekommt.
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